Letzte Aktualisierung:
08.11.2014

S-Bahn b Kopie klein

ZUPFENSEMBLE  WUPPERTAL 1919

Auf dieser Seite sind Pressestimmen zu unseren Konzerten gesammelt.
Wer will, und wen der längere Bildaufbau nicht stört, kann sich die Artikel auch im Original ansehen.

03.12.2013

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal

 

Pauluskirche Mit dem Zupf-Ensemble um die Welt
Bericht mit Bild.
Liebe Seitenbesucher,
da inzwischen fast jeder über einen schnellen Internetzugang verfügt, sparen wir uns künftig hier eine Abschrift des Artikels. Wir bitten Sie, mit dem Link direkt zum Originalartikel zu schalten.
Vielen Dank

zum Original

zum Konzertarchiv

25.11.2012

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal

 

Corinna Schäfer löst Florian Salzmann ab
MUSIK Führungswechsel beim Zupfensemble.
Von Tanja Heil

     Mit mitreißendem Klezmer, verträumten irischen Melodien und bearbeiteten Klassik-Werken präsentierte sich das Zupfensemble Wuppertal am Sonntag in der Unterbarmer Pauluskirche.
     Gleich mit dem ersten Stück, dem Concertino A-Dur von Ferdinando Carulli, stellte sich die zukünftige Leiterin des Ensembles vor. Der bisherige Dirigent Florian Salzmann war schon in den vergangenen Monaten von seinem neuen Wohnsitz in Hamburg zur Probe nach Wuppertal gependelt. Deshalb übernimmt nun die Gitarristin Corinna Schäfer das Zupfensemble. „Ich freue mich sehr darauf. Die Ensemblemitglieder sind sehr begeistert dabei“, lobt sie das Orchester.

Schmissige Tanz-Rhythmen und melancholische Melodien
     Die 34-Jährige leitet schon an der Bergischen Musikschule ein Gitarrenensemble und ist im Tal in vielen Bereichen der Gitarren-Kammermusik engagiert. Jetzt hofft sie vor allem, noch weitere Mandolinen-Spieler für das Ensemble zu gewinnen.
     Das Concertino gestaltete Corinna Schäfer sehr schön und gesanglich, während die Orchestermitglieder an manchen Stellen ins Schwimmen gerieten. Ihre Vielseitigkeit demonstrierten die Musiker in Leopold Mozarts „Suite Nr. VIII
d-Moll“, die dieser für seinen Sohn Mozart geschrieben hatte. Eine Gitarristin stieg flugs auf Blockflöte um und blies gemeinsam mit Gisela Laag, die als Blockflötistin fest zum Ensemble gehört. Insgesamt spielte das Ensemble den Mozart hübsch, aber auch manchmal noch unsicher. Danach jedoch hatten die Musiker alles im Griff.
     Mit Gustav Gunsenheimers „Concertino Nr. 3“ für Klarinette stellten sie den Zuhörern ein eingängiges und gefälliges modernes Stück vor. Die Klarinettistin Vitina Adamo überzeugte mit sauberem und anschmiegsamem Ton. Mit der Klezmer-Suite von Elke Tober-Vogt waren alle in ihrem Element. Sogar ein Akkordeon gesellte sich herfür dazu.
     Schmissige Tanz-Rhythmen wechselten sich mit melancholischen Melodien ab, die das Orchester mit schönen Klangfarben und einiger Virtuosität präsentierte. Sehr homogen und stimmungsvoll brachte es auch die irische Suite „Planxty O’Carolan“ von Bruno Szordikowski.
     „Ich möchte mich beim Ensemble für den Wagemut bedanken, immer wieder etwas Neues auszuprobieren“, verabschiedete sich Salzmann schließlich von seinen Zupfern – schob jedoch noch einen Tango von Piazzolla und den Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“ als Zugabe nach.
corinna schäfer
Corinna Schäfer (Mitte) leitet das Zupfensemble Wuppertal, Foto Andreas Fischer

Corinna Sch¦fer (Mitte) leitet das Zupfensemble Wuppert

zum Original

zum Konzertarchiv

22.11.2011

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal

 

Neuer Dirigent geht neue Wege

Unterbarmen
Das Zupfensemble präsentierte klassische Stücke ebenso wie alte Schlager.
Von Carolin Seidel

konzertbild 2011
Auf melodische Reise von Frankreich über Italien bis nach Südamerika führte das Zupfensemble.                                                                                                        Foto: Andreas Fischer

Wenn der Dirigentenstab schwungvoll von links nach rechts wirbelt, leichte Kreise zieht und ab und an einen Satz nach vorne macht, kann mit fröhlichen Melodien und ausdruckstarken Stücken gerechnet werden. Dann geht es unter anderem nach Frankreich, Südamerika oder Italien – mit einer Reihe musikalischer Souvenirs im Gepäck.
So Sonntagabend in der Pauluskirche beim Jahreskonzert des Zupfensembles Wuppertal, Mitglied im Bund Deutscher Zupfmusiker e.V. Unter der Leitung von Florian Salzmann begeisterte das Ensemble mit Abwechslung und Schwung. Etwa ein Jahr ist es her, dass Florian Salzmann die musikalische Leitung des Zupfensembles übernommen hat. Damit stand der studierte Musiker zum ersten Mal mit einem eigens konzipierten Konzert auf der Bühne.

25-jähriger Ensemble-Leiter will Traditionelles mit Neuem verbinden
Von Nervosität keine Spur: „Ich bin sehr glücklich, dass bisher alles gut geklappt hat“, sagte der erst 25-Jährige nach der ersten Hälfte zufrieden. Die war von den Vorbildern klassischer Zupfmusik geprägt. „Ich möchte Traditionelles mit Neuem verbinden“, verriet Salzmann, der in der zweiten Hälfte auf Schlager-Bearbeitungen und Stücken aus den Bereichen Musical und Film setzte.
Unter dem Motto „cantare e ballare“ (zu Deutsch: singen und tanzen) eröffnete das Orchester mit Lichterfelder Zupfmusik von Komponist Thilo Cornelissen. Daran angeschlossen folgte Musik von Ruggiero Leoncavallo mit dem sommerlichen Titel „Brise de Mer“. In der Bearbeitung von Konrad Wölki sorgten Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart für melodischen Ohrenschmaus, die Sopranistin Carolin Loß gesanglich untermalte. „Mit einem neuen Dirigenten kann man neue Wege begehen“, bemerkte der Vorsitzende des Wuppertaler Zupfensembles Heinz-Walter Müller. So soll es im September nächsten Jahres zum Landesmusikfest nach Wesseling gehen. „Dort müssen wir mehr zeigen, als die bekannten klassischen Stücke“, so Salzmann.

Florian Salzmann begeisterte selbst im Duo mit Christopher Esch
Ob dann Schlager der 30er, 40er und 50er Jahre arrangiert werden, ist unklar. Aber „Wenn ein junger Mann kommt“ und „Nur nicht aus Liebe weinen“ bestimmten zumindest den Abschluss des gut 90-minütigen Konzerts. Auch das wohl bekannteste Stück für Zupforchester aus Nordrhein-Westfalen, die „Rumba“ von Dieter Kreidler, sowie das Duo „El Arte Izquierdo“ („Die linke Kunst“), bestehend aus Florian Salzmann und Christopher Esch, sorgten für Begeisterung: „Das war einfach toll. Sehr beschwingend“, bestätigte Zuhörerin Marianne Friehlingsdorf.

 

zum Original

zum Konzertarchiv

27.10.2010

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal (Beitrag mit Bild)

 

Liebe, Wein und Lieder: Das Zupforchester feiert ein Genie
Von Valeska von Dolega
Beim Herbstkonzert in der Pauluskirche gab es neben viel Musik auch Anekdoten rund um Carl Michael Bellman.
Wuppertal. Bittet das Zupforchester zum Konzert, hat es sich vorher ausführlich damit auseinandergesetzt, was Thema und Zentrum einer solchen Veranstaltung sein könnte. Zum diesjährigen Herbstkonzert war das Motto bald gefunden: "Liebe, Wein und Vergänglichkeit" lautete es und stellte Carl Michael Bellmans Sicht auf das Leben in dessen Liedern dar.
Ein schwedischer Dichter und Wuppertaler Klangkunst
Carl Michael Bellman wird ein "strahlendes Genie der europäischen Poesie genannt" und gilt als Schwedens bedeutendster Dichter. Nachdem in der Pauluskirche zunächst Tabea Förster und Liza Solovey, beide Studentinnen in der Klasse von Mandolinenprofessorin Caterina Lichtenberg an der Musikhochschule, mit Francesco Piccones "Studio per la Mandola" eröffnet hatten, kam das Hauptthema.
Paul Döing, eine Art Multitalent an Flöte, Vibraphon, Gitarre und Saxophon, der sich seit langer Zeit mit der schwedischen Sprache und Literatur auseinandersetzt, präsentierte zusammen mit seiner Frau Andrea "Fredmans Episteln und Gesänge". "Fredmans Episteln" und "Fredmans Gesänge" sind die bekanntesten Werke des schwedischen Dichters. Unterbrochen von einer fünfzehnminütigen Pause wurde ein Duzend der oft satirischen, augenzwinkernden Balladen geboten.
Anmoderiert mit dem Kommentar "Trunkenbold, Lebemann und Frauenheld oder war er doch ein schwermütiger Dichter, der so soff, um das Elend zu vergessen?", begann der Sänger und Sprecher mit "Prost denn bei Nacht und Tag". Zwischen Liedern wie "Stolze Stadt Stockholm" und "Ulla Winblad als Angebetete und Saufkumpan" verstand es der Vortragende geschickt, Geschichten und Anekdoten über den Dichter einzuflechten.
Ein Konzert mit Augenzwinkern und verschmitzten Zwischentönen

So erfuhren die rund 120 Zuhörer dass Bellman zu seiner Zeit so etwas wie ein Alleinunterhalter, "heute würde man vielleicht Blödelbarde sagen", gewesen ist. Mit großer Klappe traute er sich, etwa biblische Namen für seine durch und durch weltlichen Menschen zu verwenden und sparte auch erotische Details nicht aus.
Die so besungene "Ulla", offensichtlich eine angebetete Frau und Zechkumpanin in Personalunion, versuchte, sich gegen diese Art der Besingung zu wehren - erfolglos. Doch nicht nur um Menschen, sondern auch Zustände seiner Zeit ging es Bellman.
Und so erzählte Paul Döing mit verschmitztem Unterton, schöner Stimme und überaus geistreich von Adel und Geldadel, dem damaligen Stockholm und seinem internationalen Flair, Latrinenreinigung und der Hanse. Dazu spielte das Zupfensemble Wuppertal 1919 unter der Leitung Gregor Preutes, der sein Ensemble bestens in den Proben vorbereitet hatte, sodass es nun beim Konzert in sicherer, unterhaltsamer und guter Weise aufspielen konnte

zum Original

zum Konzertarchiv

31.10.2009

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal (Beitrag mit Bild)

 

Schönster Wohlklang beim Wunschkonzert
Zupf-Ensemble Wuppertal: In der Pauluskirche gab es mehrere Premieren auf einmal
Von Valeska von Dolega
In den 90 Jahren ihres Bestehens haben die Zupfmusiker so manchen Auftritt absolviert. Eine entsprechende Routine und Souveränität strahlte die derzeitige Formation beim Konzert in der Pauluskirche aus. Und das, obwohl doch vieles anders war als sonst.
Erstmals stand das Zupft-Ensemble Wuppertal 1919 auf der Bühne, das Rechtsnachfolger der Elberfelder Mandolinen-Gesellschaft und der Wuppertaler Mandolinen-Gesellschaft ist. Und weil das Gründungsjahr der Elberfelder Mandolinen-Gesellschaft übernommen wurde, stand das “Wunschkonzert”, so der Titel des Auftritts nicht allein unter einem neuen Namen. Gefeiert wurde auch der 90. Jahrestag.
Damit nicht genug. Bevor der erste Ton aus Arno Starks “Tänzerischer Suite” erklingen sollte, gab es zwei Ehrungen. Sowohl Friedhelm Bangert, der die erste Mandoline spielt, als auch Dirigent Gregor Preute waren im Jugendalter der Formation beigetreten und sind in diesem Jahr seit 50 Jahren dabei.
Dann begann das Jahreskonzert, das - ein weiteres Novum - erstmals an neuer Wirkungsstätte stattfand. Elf Jahre lang war die Dietrich-Bonhöffer-Kirche Heimat gewesen, nach Schließung wurde die Pauluskirche als neuer Aufführungsort gewählt. Was viele Gäste zu lobenden Worten inspirierte: “Die Akustik ist hier viel besser”, hieß es.

Die Musiker hatten ihre Lieblingslieder im Gepäck
Mit allerschönstem Wohlklang wurde also die Stückfolge präsentiert. Sonst wird das Programm vom Dirigenten bestimmt, diesmal waren es die Musiker selbst, die ihre Lieblingslieder ausgewählt hatten. Das sorgte für ein abwechslungsreiches Gemisch. Unterschiedlichste Kompositionen von Ruggiero Leoncavallo bis Silvan Wagner und Dimitrij Schostakovitsch waren so vertreten.
Bernd Ifang beistpielsweise hatte sich mit “The Entertainer” von Scott Joplin durchgesetzt, Friedhelm Bangert dagegen konnte mit Mario Maciocchis “Ciel de Seville” punkten, und auf Jessica Altmanns Wunsch hin gab es Francisco Tarregas “Ricuerdos de la Alhambra”.
Jeder Beitrag wurde von den rund 100 Zuhörern gebührend beklatscht. Besonderen Beifall gab es für Silvan Wagners “Suite medieval”, gewünscht von Mandolinenspieler Florian Salzmann. Später ließ er zusammen mit Solisten-Partner Christopher Esch an der Gitarre die Herzen der Gäste im Tango-Rhythmus schlagen, denn auch der unverwüstliche Astor Piazzollawar akustisch mit von der Partie. Von ihm wurden als “Historie du Tango” drei Stücke dargeboten.
Fazit: Soviele Premieren - und alle wurden fein über die Bühne gebracht.

zum Original

zum Konzertarchiv

22.11.2008

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal (Beitrag mit Bild)

 

Herbstkonzert der Mandolinen-Gesellschaft
“Traditionelles, Altes und Neues” stand auf dem Programm, als die Wuppertaler Mandolinen Gesellschaft von 1921/22 zu ihrem Herbstkonzert geladen hatte. In der gut besuchten Dietrich- Bonhöffer-Kirche spielten die Musiker Werke vom Barock bis hin zur Moderne. Als Solisten traten Maren Anita Kroll und Anne Wolf auf, die Leitung hatte Gregor Preute.

zum Original

zum Konzertarchiv

05.11.2007

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal (Beitrag mit Bild)

 

Wuppertaler fahren zur Zupfmusik-Meisterschaft
MUSIK  Mandolinen-Gesellschaft spielt in Jülich.
Von Martina Thöne
Gerade erst wurden sie beim Jahreskonzert in der Dietrich- Bonhöffer-Kirche gefeiert, da bereiten sie sich auch schon auf die  nächste Herausforderung vor: Die 16 Musiker der Wuppertaler Mandolinen-Gesellschaft 21/22 nehmen am 10. Internationalen Wettbewerb für Zupforchester teil.
Am 8. und 8. März 2008 (muss “8.+9. März” heissen Anmerkung des Webmasters) zupfen die Wuppertaler, was die Finger und Instrumente in Jülich hergeben. Insgesamt 19 Ensembles stellen sich der Konkurrenz - und müssen mit zwei Wahlstücken überzeugen, die sich nicht im Schwierigkeitsgrad unterscheiden, aber verschiedenen Epochen zuzuordnen sind.
Wer am Ende zu den Königen der Zupfmusiker gekrönt wird, entscheidet eine Jury: Marga Wilden-Hüsgen, Mirko Schrader und Caterina Lichtenberg bewerten Werktreue, Ensembleleistung, instrumentales Können und Interpretation.
Beste Vorbereitung dürfte das Jahreskonzert in der Dietrich- Bonhöffer-Kirche gewesen sein. Das Orchester startete traditionell
mit Konrad Wölkis “Heimreise” (1932), wechselte zeitgenössich über zu Jean-Pierre Yraetas “Trio-Danse” (1994) und zeigte sich auch von seiner klassischen Seite: Das Quartett A-Dur von Carl Stamitz, bearbeitet von Marga Wilden-Hüsgen, stand genauso auf dem Programm wie Benjamin Brittens “Playful Pizzicato”. Höhepunkt des Konzertes war aber die Geschichte “Vom Müllerburschen, dem ein Bauer das Pferd nahm”, die Herbert Baumann für Sprecher und Zupforchester aus Notenblatt gebannt hat.
Wenn Gitarren-Experte und Vorsitzender Heinz-Walter Müller von einer “erfreulichen Entwicklung” spricht, meint er allerdings nicht nur die Leistung der Solisten Maren Anita Kroll (Mandoline, Barockmandoline), Anne Wolf (Mandoline) und Christopher Esch (Gitarre, Vihuela), die beim Jahreskonzert Werke von Zampano, Capponi und Schwaen präsentierten.
Neben der Qualität zählt auch die Quantität: Drei Studenten der Wuppertaler Musikhochschule verstärken das Orchester. Damit die Entwicklung - rein zahlenmäßig - weiter positiv bleibt, spricht Müller eine eindeutige Einladung aus. Mandolinen-, Mandolen- und Gitarrenspieler, “die sich für Zupfmusik interessieren und beim Wettbewerb mitmachen möchten”, können eine Orchesterprobe besuchen. “Unverbindlich”, wie der Vorsitzende betont.
Geprobt wird freitags von 19.30 bis 21.30 Uhr in der Dietrich- Bonhöffer-Kirche an der Paracelsusstraße 42 in Barmen.

zum Original

zum Konzertarchiv

17.11.2006

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal (Beilage Cronenberg-Hahnerberg)

 

Mandolinen klingen modern
Zwei Chöre und das Mandolinen-Orchester gestalten in der Reformierten Kirche ein Herbstkonzert. Zupfmusik und Gesang harmonierten hervorragend.
Von Hartmut Schmahl
Noch in den 60er Jahren gab es in Cronenberg drei Mandolinen-Orchester. Weit über den Ort hinaus wurden Musikfreunde begeistert. Jetzt bot der MGV Harmonie-Liederfreund 1908 in Chorgemeinschaft mit dem MC Union Remscheid und dem Werks- chor Gebrüder Lennartz unter der Leitung von Klaus Heckmann beim Herbstkonzert konzertante Zupfmusik in der Reformierten Kirche.
Unter Leitung von Gregor Preute spielten die traditionsreichen Mandolinenorchester Wuppertaler Mandolinenorchester von 1921/22 und Lyra Solingen zusammen und bildeten einen homogenen Klangkörper.
Da das Konzert unter dem Titel “Reisen möchte ich” stand, erfreute das gemein- same Zupforchester nahezu perfekt mit südlichen Klängen und Träumen von Sonne und Meer. Dabei bildete natürlich Italien, das Geburtsland der Mandolinenmusik, in beiden Teilen des Programm durch “Italienreisen”, von Chor und Orchester gemein- sam vorgetragen, einen Schwerpunkt.
Während das Mandolinenorchester in seinem Programm mit der Sinfonie 1 von Mozart (Der Berichterstatter meint die “Wiener Sonatine”, Anm. des Webmasters) dem Gedenkjahr huldigte und auf seiner Reise auch Irland, Frankreich und Österreich streifte, sang der Chor unter anderem, souverän von Iris Rauhaus am Klavier begleitet, über Zigeunerhochzeit, flotte kroatische Volkslieder oder auch von der schönen großen Welt.
Chöre und Orchester bewiesen, dass auch Singen und Spielen von Instrumenten viel Freude macht. Und die wurde auch auf die Besucher in der Kirche übertragen. Sie dankten mit viel Beifall und forderten Zugaben. Ehrengast Oberbürgermeister Peter Jung lobte: “Chor und Orchester lassen erkennen, wie viel Engagement und Arbeit in solch einem Konzert stecken.” Den Besuchern empfahl er: “Nehmen Sie diese gute Stimmung mit in den tristen November.”

zum Original

zum Konzertarchiv

10.11.2006

Cronenberger Woche (mit Bild)

 

“Reisefieber” war ansteckend
Chorgesang und Mandolinenklänge: Konzert des MGV Harmonie Liederfreund in der Reformierten Kirche war ein Erfolg
Cronenberg. “Reisen möchte ich...” war der Titel einer gelungenen musikalischen Reise, die viele Cronenberger anlockte und zur fast ausverkauften Reformierten Kirche führte. Sogar OB Peter Jung befand sich unter den Zuhörern und ließ sich vom Reisefieber anstecken.
Das Konzert gestalteten die Singgemeinschaft der Männerchöre Harmonie Liederfreund 1908, MC Union Remscheid und der Werkschor Gebr. Lennartz unter Klaus Heckmann, die mit 38 Sängern zu hören waren. Als musikalische Gäste wirkten das Mandolinen-Orchester Lyra 1913 aus Solingen sowie die Wuppertaler Mandolinen- Gesellschaft 1921 unter der Leitung von Gregor Preute mit. Dazu kam Iris Rauhaus am Klavier.
Nach einer pointiert-launige Einführungsrede des bestens aufgelegten MGV-Vorsitzenden Otto Siebel folgte Klassisches und Weltliches zum Thema “Reisen”. Das Repertoire reichte vom “Flieger-Marsch”, kroatischen Volksliedern bis zu Reinhard Meys “”Über den Wolken”. Aber auch “Pizzcato-Polka” von Johann Strauß und die “Wiener Sonate” von Wolfgang Amadeus Mozart waren dabei.Die “Italienreise” wurde gar in zwei Teilen dargebracht. Mandolinenklänge und kräftige Männerstimmen schwärmten von südlichen Nächten, untergehender Sonne, rotem Wein, Capri und blühenden Rosen für Martina.
“Wohl ist die Welt so weit”, hieß es dann auch in einem Lied, so dass die musikalische Reise über 90 Minuten dauerte und immer wieder von anhaltendem Applaus unterbrochen wurde. Insgesamt war das Herbstkonzert des MGV Harmonie-Liederfreund ein gelungener Nachmittag, von dem die Zuhörer gewiss ein wenig südliche Sonne mit in den trüben November mitgenommen haben.    (mue).

zum Original

zum Konzertarchiv

24.10.2006

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal

 

Himmlisches Herbstkonzert
Mandolinen-Gesellschaft in der Bonhöffer-Kirche
(göb). “Himmlische Musik” präsentierte die Wuppertaler Mandolinen-Gesellschaft am Sonntag zusammen mit der Elberfelder Mandolinen-Gesellschaft und dem Mandolinen-Orchester “Lara” Solingen. (Soll natürlich “Lyra” heissen. Anm. des Webmasters)
Als Glücksgriff beim Herbstkonzert in der Dietrich-Bonhöffer-Kirche erwies sich das Vokalquartett halb und 1/2: Annette Marquardt (Sopran), Beate Bernsmüller (Alt), Michael Czischke (Tenor) und Stefan Bernsmüller (Bass) sorgten nicht nur für Abwechslung in der Programmfolge, sondern mit ihrem reichhaltigen Programm, das einen Bogen von der Renaissance bis in die Moderne schlug, auch für wahre Begeisterung beim Publikum.
Der Titel des Konzerts bezog sich auf das gleichnamige musikalische Märchen von Hartmut Klug. Als einfühlsamer Sprecher trat dabei Karsten Kornacker auf. Allerdings ließ sich die Bezeichnung auch auf den Vortrag der anderen Titel beziehen. Denn die Orchestermitglieder glänzten allesamt durch saubere Spielweise, gutes Vorhören auf den nächsten Ton und äußerste Konzentration auf den Dirigenten Gregor Preute, der mit viel Engagement bei der Sache war.
So ergab sich eine solide Klangbalance der Instrumentengruppen von Mandoline bis Kontrabass. Erstaunlich, zu welchen dynamischen Steigerungen ein gut geführtes Mandolinenorchester fähig sein kann.

zum Original

zum Konzertarchiv

23.10.2006

Solinger Tageblatt

 

Wolgaschiffer und klingende Mandolinen
(KG) 30 Jahre gehört Kassiererin Ingrid Schulz der “Lyra” an, und nicht weniger als 60 Jahre ist Hans-Rolf Koch, der erste Vorsitzende, dabei. Da kann man wirklich von einem Traditionsverein sprechen. Beide wurden im Rahmen des Konzertes geehrt, das am Samstag in der Aula der August-Dicke-Schule stattfand. Zahlreiche Freunde des Mandolinen-Orchesters hatten sich eingefunden, um sich zwei Stunden mit “Gesang und Saitenklang” auf das Beste unterhalten zu lassen.
Dirigent Gregor Preute hatte neben der “Lyra” auch das Wuppertaler Mandolinen- Orchester auf die Bühne gebeten,so dass sich ein imponierender Klangkörper präsentierte. Von der “Pizzicato Polka” des Wiener Walzerkönigs Strauß bis zu den “Wolgaklängen” wurde mit Schwung und Präzision musiziert. Für den Gesang sorgte das Vokalquartett “Halb und 1/2”. Zu dem hellen, klaren Sopran von Annette Marquardt gesellten sich Beate Bernsmüller, Michael Czischke und Stefan Bernsmüller mit ihren angenehmen Naturstimmen. Schon im “Ave verum” von Mozart beeindruckten sie mit der Musikalität und Ausgeglichenheit ihres Singens. Anschließend boten sie zur Freude der Zuhörer einen Querschnitt durch ihr Repertoire, das von der geistlichen Musik bis zu Volkslied, Spiritual Jazz und Pop reicht.

zum Original

zum Konzertarchiv

23.10.2006

Solinger Morgenpost

 

Imposantes Orchester
von Wolfgang Günther
“Gesang und Saitenklang” stand als Motto über dem Herbstkonzert der Lyra.Mit der, den Zupfinstrumenten bestens ins Konzept passenden, “Pizzicato-Polka” von Johann Strauß war der richtige Einstieg für den Saitenklang gefunden. Das Solingen Mando- linen-Orchester hatte die Musiker der Wuppertaler Mandolinengesellschaft zu Gast, somit saß ein imposantes Zupforchester auf der Bühne der Aula des August-Dicke- Gymnasiums. Die größere Anzahl Gitarren, dazu zwei Kontrabässe verstärkten den Sound erheblich. Der Wuppertaler Gregor Preute ist der musikalische Leiter von beiden Ensembles, diesmal hatte er ein interessantes Programm, abseits der gewohnten italienischen Folklore einstudiert. Die Lyra machte dem Geburtstagskind Wolfgang Amadeus Mozart ihre Referenz, leider mußte das Orchester im weiteren Verlauf des Konzerts etwas improvisieren, weil eine Instrumentalsolistin plötzlich erkrankt war. Der Höhepunkt des Orchesterspiels war aber die Wiedergabe einer Suite in fünf Sätzen mit irischer Musik des deutschen Komponisten Bruno Szordikowski. Aber noch andere Gäste aus Wuppertal warteten auf ihren Auftritt. Ihr Name ist mit “Halb und 1/2”ein wenig kompliziert, dahinter verstecken sich zwei Damen und zwei Herren, die ein breites Repertoire im A-capella-Gesang haben. Bereits im ersten Teil war ihre Vielseitigkeit zu hören, sie geht vom klassischen Mozart bis zum spätromantischen Rheinberger, vom deutschen Volkslied bis zum amerikanischen Spiritual.
Nach der Pause begaben sie sich mit der Musik von Orlando di Lasso in die deutsche Hochrenaissance und imitierten die passenden Instrumente gleich mit dazu. Geschickt arrangierte Volksweisen aus Russland bildeten den Abschluss des Auftritts der Lyra und ihren Orchesterfreunden aus Wuppertal. Aber natürlich wurde auch hier eine Zugabe erklatscht. Anton Karas hatte mit seiner Zither und nur einer Melodie Weltruhm erlangt, aber von einem ganzen Orchester gezupft, hört sich das Thema aus dem Film “Der dritte Mann” womöglich noch besser  an.

zum Original

zum Konzertarchiv

21.09.2006

Patriot, Lippstadt

 

Lippstadt - Das Mandolinen- und Gitarrenorchester Lippstadt hieß jetzt Gäste des Mandolinenorchesters Lyra Solingen 1913 und der Wuppertaler Mandolinengesellschaft willkommen. Gemeinsam mit den Zupfern aus dem Bergischen Land veranstalteten die Lippstädter ein Konzert im Senioren- und Pflegeheim Metropol.
Um den Gästen aus Solingen und Wuppertal auch die Schönheiten Lippstadts näher zu bringen, gab es außerdem eine historische Stadtführung. Unter fachkundiger Führung erfuhren sowohl die Gäste als auch die Gastgeber allerlei Wissenswertes über Lippstadt.
Die Musiker aus dem Bergischen Land zeigten sich begeistert von dem gelungenen Tag. Ein Wiedersehen in Solingen ist bereits fest eingeplant.

zum Original

zum Konzertarchiv

01.11.2005

Westdeutsche Zeitung, Wuppertal

 

Viel Qualität und noch mehr Programm
(göb). Unter der gemeinsamen Leitung des erfahrenen und engagierten Dirigenten Gregor Preute sorgten die Wuppertaler Mandolinengesellschaft, vereint mit der Elberfelder Mandolinengesellschaft und dem Solinger Mandolinen-Orchester Lyra, für einen ebenso geistreichen wie unterhaltsamen Nachmittag in der Dietrich-Bonhöffer- Kirche.
Die Programme von Spezialensembles wie Bläserquintette Frauenchor- oder Zupfinstrumenten-Ensembles neigen oft zu einer immanenten Eintönigkeit. Dieser Gefahr war man sich offenbar sehr bewusst und wusste dem mit einem Programm, das Musical, Gospel, Spiritual und Filmmusik umfasste, vorzüglich entgegenzu- wirken. Als Solistin wurde die Sopranistin Marlies Zimmermann engagiert, was zu zwei Highlights aus Musical und Filmmusik führte. Ein Glücksgriff war auch die Wahl des Solinger Frauenchorensemles “Die Kleine Harmonie” unter Karin Emme. Die Damen zeigten in bester Weise, wie emotional anrührend Gospels und Spirituals klingen können, wenn sie nicht gestampft und vertanzt, sondern als wunderbare Musik präsentiert werden.Da überrascht es nicht, dass die Pianissimo-Passagen besonders eindringlich wirkten. Auch das durch Blockflöte und Schlagzeug bereicherte Mandolinenorchester zeigte sich engagiert und den Anweisungen des Dirigenten gegenüber aufmerksam.
Der einzige Wermutstropfen bestand darin, dass so viel Abwechslung und Unterhaltung zu einer ziemlichen Programmlänge führte. Hätte man aus den beiden Programmteilen zwei Konzerte gemacht, wäre das Publikum bei solcher Leistung sicher nicht ausgeblieben.

zum Original

zum Konzertarchiv

24.10.2005

Solinger Tageblatt

 

Dornenvögel und “My fair Lady” gezupft
Mandolinen-Orchester Lyra spielt in ausverkaufter Halle des Schulzentrums Vogelsang
(kho) Mandolinen und Mondschein gehören, seit Peter Alexander vor einigen Jahrzehnten diese Verbindung besungen hat, untrennbar zusammen. Die Kombination von Mandolinen und Solingen mag vielleicht weniger bekannt sein, funktioniert aber schon wesentlich länger.
Und immer noch hervorragend, wie das Mandolinen-Orchester Lyra “Solingen” 1913  e.V. am Samstag bei seinem Konzert in der ausverkauften Aula des Schulzentrums Vogelsang unter Beweis stellte. Rund zwei Stunden lang unterhielten die Musikerinnen und Musiker das Publikum mit einem Streifzug durch die Welt der Musicals, mit Gospels, Filmmusik und Spirituals.
Unterstützt wurden sie dabei stimmlich von den neun Sängerinnen der “Kleinen Harmonie” aus Solingen unter der Leitung von Karin Emme, der Mezzo-Sopranisten Marlies Zimmermann sowie musikalisch von der Wuppertaler Mandolinengesellschaft. Das Zusammenspiel der Orchester funktionierte jedenfall absolut harmonisch - werden doch beide von Gregor Preute, der beim Konzert zudem als musikalischer Leiter fungierte, dirigiert.
Saußerdem rundeten die beiden Solo-Musikerinnen, Tanja Karnstein, die Solo- Mandoline spielte, und Flötistin Gisela Laag das reichhaltige Programm mit ihrem Können weiter ab. Dem Publikum gefielen die ungewöhnlichen Interpretationen bekannter Stücke: Wer hat schon jemals vorher die Titelmelodie der Dornenvögel oder einen Musical-Querschnitt aus “My fair Lady” nur von Zupfinstrumenten gespielt gehört? Die Zitherballade aus dem Film “Der dritte Mann” liegt da schon näher, aber auch dieses Stück bekam durch das Mandolinen-Orchester einen ganz neuen Anstrich.
Außergewöhnlich gestaltete sich auch die Klassische Interpretation der Gospel-Songs der “Kleinen Harmonie”, die sich zwar von der traditionellen Darbietung durch ihre Exaktheit unterschied, aber nicht minder reizvoll war.

zum Original

zum Konzertarchiv

25.09.2004

Wuppertaler Presse

 

Leider war auch zu diesem Konzert, wie auch zu unseren früheren Konzerten kein Pressevertreter erschienen. Selbst verfasste Berichte, die wir der Westdeutschen Zeitung übersandt haben wurden ebenfalls wie früher nicht veröffentlicht. Da das Konzert weitgehend deckungsgleich mit dem Konzert der Solinger “Lyra” und uns am 02.10.04 war, lesen Sie bitte die untenstehenden Berichte der Solinger Morgenpost und des Solinger Tageblattes.
Abweichungen: Die in den Berichten erwähnten Werke “Sonata III” von Röser und “Fuego” von Engels wurden in Wuppertal nicht aufgeführt. Statt dessen stand hier “Once upon a Time” auf dem Programm, das bei unserem Publikum großen Anklang fand. Hierbei handelt es sich um eine Komposition von Jean Pierre Yraeta, des Konzertmeisters des Mandolinen-Orchesters “Chalon Estudiantina” (Frankreich), das seit über 25 Jahren mit der Lyra befreundet ist. Jean Pierre hat sein Werk der Lyra zu deren 90-jährigem Jubiläum gewidmet, und es wurde im vergangenen Jahr in Solingen uraufgeführt.

 

zum Konzertarchiv

05.10.2004

Solinger Tageblatt

 

Country von den blauen Bergen
Herbstkonzert des Mandolinen-Orchesters “Lyra”
(ds) Mit bekannten Melodien aus Europa und Amerika gestaltete das Mandolinen- Orchester “Lyra” aus Solingen dein diesjähriges Herbstkonzert im Schulzentrum Vogelsang. Unterstützung erfuhren die Musiker durch die Wuppertaler Mandolinengesellschaft.
Für den zweiten Teil des Programms hatte Dirigent Gregor Preute amerikanische Blues- und Countrystücke bearbeitet, so dass das große Zupforchester bei Stücken wie “By the Swanee River” harmonisch aufspielte. Zur Freude der Zuhörer steigerte sich diese Stimmung über Birgit Schwabs Solo-Gitarreneinsatz bei Claude Engels “Fuego” bis hin zu Country-Höhepunkten.
Zur Begrüßung hatte “Lyra”-Vereinsvorsitzender Hans-Rolf Koch bereits auf das für Zupforchester recht breite Spektrum des Ensembles hingewiesen. So standen an diesem Abend zwar hauptsächlich Mandolinen- und Gitarreninstrumente gegenüber, doch spielten bei Stücken wie Volksweisen aus der Eifel auch Kontrabass und ansonsten ebenso das Schlagzeug und die Flöte eine Rolle. Bei Vivaldis Konzert in C-Dur  vertonte dann Solistin Tanja Karnstein an der Mandoline die schlichte Melodie und leitete zum angenehmen Abschlussakt über.
Mit der Irischen Folk-Suite von Flachskamp gab das Orchester vor der Pause schon einen Einblick in den lebhafteren zweiten Teil, indem es Leidenschaft hörbar machte. Zum Schluss sollten dazu “Conquest of Paradise” und zum wiederholten Male das eingängige “Die blauen Berge” als geforderte Zugaben für einen beschwingten Konzertausklang sorgen.

zum Original

zum Konzertarchiv

05.10.2004

Solinger Morgenpost

 

Mit Mandolinen durch Europa und Amerika
(ads)Zaghaft zupften die Spieler an den Saiten ihrer Instrumente. Ruhige und gleichmäßige Klänge, die an eine leichte Sommerbrise erinnern, erfüllen den Saal des Schulzentrums Vogelsang. Dort präsentiert das Mandolinen-Orchester “Lyra” zusammen mit der Wuppertaler Mandolinen-Gesellschaft am Wochenende ihr Herbstkonzert “Wenn Mandolinen wunderschön erklingen ...”. Das Repertoire umfasste bekannte Melodien aus Europa und Amerika unter der musikalischen Leitung von Gregor Preute.
Klar und wie ein Weckruf erklingt die Flöte, die in der Sonata III von Valentin Röser deutlich den Ton angibt. Mandolinen, Gitarren und Bässe fügen sich ein. Manche bleiben in Hintergrund, sind nur sanft zu hören, andere hingegen gewinnen an Ausdruckskraft und stimmen in eine fast schon schwermütig klingende Melodie ein.
Liebliche und sanfte Akkorde, die sich wenig später zu energischen und temperamentvollen Rhythmen verwandeln, herrschen in der Volsweise “Bilder aus der Eifel” vor. Über die musikalische Darbietung bekommt der Zuhörer einen kleinen Eindruck davon, wie bunt diese deutsche Region sein muss. Neben den Zupfinstrumenten kommt hier auch das Xylophon und der Schellenkranz zum Einsatz, dessen Rascheln die zuvor dramatische Stimmung einfach “wegbläst”.
Für dieses Konzert hatte das Mandolinen-Orcheser Lyra die Solistinnen Tanja Karnstein (Mandoline) und Birgit Schwab (Gitarre) verpflichtet. Karnstein spielte das “Konzert C-Dur” von Antonio Vivaldi. Mit vornehmer Zurückhaltung begleiteten die Musiker das langsame Stück, das vom Wechsel zwischen leisen und rhythmisch- schnellen Sequenzen lebt.
Nicht nur schwere und dramatische Klänge standen im Notenheft der Mandolinenspieler. Ein Beispiel dafür ist Manfred Flachkampfs “Irische Folk-Suite”. Dabei wippte der ein oder andere Publikumsfuß zum Takt, denn die keltischen Töne ließen keinen Zweifel daran, dass die Mandolinen zum Tanz einladen.

zum Original

zum Konzertarchiv