Letzte Aktualisierung:
08.11.2014

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ZUPFENSEMBLE  WUPPERTAL 1919

Die Anfänge der „Wuppertaler Mandolinen Gesellschaft 1921/22“ (WMG) gehen zurück auf die traditionsreichen Vereine Mandolinen-Gesellschaft „Alpenruf“ 1921 und „Barmer Mandolinen Gesellschaft“ 1922.

In den turbulenten Jahren nach dem 1. Weltkrieg hatten sich musikbegeisterte Wanderfreunde zusammengefunden, um mit Geigen, Mandolinen und Gitarren in ihrer Freizeit zu musizieren. Schon bald nach den Gründungen stellten sich die Vereine in Wettstreiten, Konzerten und Mitwirkungen der Öffentlichkeit als Mandolinenorchester vor.

Die Barmer Mandolinen Gesellschaft trat unter ihrem Dirigenten Josef Pöll bereits 1927 in Westdeutschen Rundfunk auf. Im Zuge der Städtevereinigung im Jahr 1929 änderte der Verein seinen Namen in „Wuppertaler Mandolinen Orchester 1922“.

Die positive, aufsteigende Entwicklung der beiden Gründungsvereine wurde durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges jäh gestoppt.

Nach Kriegsende wurde jedoch schnell der Wiederaufbau der Vereine betrieben, und schon bald waren zwei und mehr Konzerte und Mitwirkungen vor ausverkauften Häusern keine Seltenheit. Für das musikalische Schaffen zeichneten Georg Kaub und Josef Pöll verantwortlich.

Als 1959 Josef Pöll nach 37-jähriger Dirigententätigkeit plötzlich verstarb wurde sein Werk und bereits eingegangene Schallplattenverpflichtungen durch die Dirigenten Hähner, Schelenz und Warnke fortgeführt. Letzterer war es auch, der die beiden Orchester zur „Wuppertaler Mandolinen Gesellschaft 1921/22“ zusammenführte.

Als Artur Warnke nach dem Jubiläumskonzert zum 60-jährigen Bestehen des Vereins den Dirigentenstab an Friedhelm Bangert weitergab, gründete dieser zusammen mit der „Elberfelder Mandolinen Gesellschaft 1919“ eine Spielgemeinschaft.

Die weitere Entwicklung lesen sie unter „über uns“.